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Die Osteopathie

Möglichkeiten und Grenzen der Osteopathie

Der Ansatz der Osteopathie ist einfach: Leben zeigt sich in Form von Bewegung. Dort wo Bewegung verhindert wird, macht sich Krankheit breit. Die Osteopathie kennt alle kleinen und großen Bewegungen des menschlichen Körpers. Sie hilft Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zu lösen.

Wie man Osteopathie definieren kann.

Die Osteopathie bietet gegenüber der Schulmedizin eine ganze Reihe von zusätzlichen Möglichkeiten zum Wohle des Patienten. So betrachtet die Osteopathie den Patienten immer in seiner Gesamtheit. Auch beschäftigt sich die Osteopathie nicht mit der Behandlung einzelner Symptome, sondern will immer die Ursachen von Beschwerden aufspüren und behandeln.

Das Fundament der Osteopathie:

  • Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Geist und Seele
  • Struktur und Funktion bestimmen sich wechselseitig
  • Der Körper verfügt über Selbstheilungskräfte


Das ganze Leben eines Menschen ist nichts als ein Augenblick. Genießen wir Ihn. – Plutarch von Chäronea (ca. 50 – 120) –

Jede Körperstruktur hat ihren eigenen Rhythmus: das Herz schlägt kontinuierlich, die Lungen bewegen sich im Atemrhythmus, die Verdauung folgt der peristaltischen Welle. Blut, Lymphflüssigkeit und Gehirn- / Rückenmarksflüssigkeit fließen im eigenen Rhythmus entlang ihrer Bahnen.
Einschränkungen von Bewegungen und mögliche Fixierungen können sich über anatomische Verbindungen in andere Körperregionen übertragen, so dass lokal auftretende Symptome nicht unbedingt dort auch ihre Ursache haben. So können z.B. Narben, Operationen, Unfälle und (psychische) Verletzungen Bewegungseinschränkungen zur Folge haben.
Durch gezielte, sanfte Griffe des Osteopathen werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und Blockaden gelöst, damit der Körper wieder in sein Gleichgewicht zurückfinden kann.